Forschung

Klinische Schwerpunkte

Forschungsschwerpunkt der Arbeitsgruppe ist die Untersuchung der Beeinflussbarkeit menschlicher Emotionen. Die Untersuchungen erfolgen bei gesunden Probanden und zum anderen als therapeutische Intervention. Hier stehen Untersuchungen bei therapieresistenten Patienten im Vordergrund. Im Zentrum moderner antidepressiver Behandlungsstrategien steht heutzutage eine Kombination aus psychopharmakologischen und verhaltenstherapeutischen Interventionen, mit denen ein Großteil der Depressionen ausreichend gut behandelt werden kann. Allerdings verbleibt ein relevanter Anteil an Patienten mit (meistens schweren) Depressionen, die auf diese Verfahren entweder nicht ansprechen oder unerwünschte Wirkungen aufweisen. Genau für diese Gruppe depressiver Patienten bieten antidepressive Stimulationsverfahren eine notwendige Alternative. Die Optimierung schon bestehender Behandlungsverfahren und die Entwicklung und Erprobung neuartiger Stimulationsverfahren ist ein Schwerpunkt des Bereiches Neuromodulation. Diese Verfahren gehören teils zur klinischen Routinebehandlung und werden teils ausschliesslich im Studienrahmen angeboten. Zu den angebotenen Verfahren gehören die Elektrokonvulsionstherapie (EKT), die repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS), die Vagusnervstimulation (VNS) und seit neuestem auch die Magnetkonvulsionstherapie (MKT) sowie die tiefe Hirnstimulation (DBS). Interessierte Patienten können sich über die unten angegebenen Kontaktdaten an uns wenden.

Wissenschaftliche Schwerpunkte

  • Antidepressive Hirnstimulationsverfahren: Elektrokonvulsionstherapie, repetitive transkranielle Magnetstimulation, Vagusnervstimulation, tiefe Hirnstimulation, Magnetkonvulsionstherapie
  • Neurobiologie affektiver Störungen
  • Neuroimaging: Magnetresonanzspektroskopie
  • Neurophysiologie: transkranielle Magnetstimulation des Motorkortex; Ereignis-korrelierte Potentiale, quantitatives EEG
  • Emotionale Kompetenzen

Forschungsdatenbank

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